Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Coaching Leistungen
1. Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge, Gespräche, Schriftverkehr und Videos zwischen dem Coach (nachfolgend „Coach“) und dem Klienten über Coaching-Dienstleistungen, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
(2) Das Coaching erfolgt auf Basis der zwischen den Parteien geführten vorbereitenden Gespräche. Es handelt sich um eine reine Dienstleistungstätigkeit; ein konkreter Erfolg wird nicht geschuldet.
2. Eigenverantwortung und Ausschluss von Heilbehandlung
(1) Coaching ist ein interaktiver, personenzentrierter Prozess. Die Teilnahme setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus.
(2) Wichtiger Hinweis: Das Coaching ist keine Therapie und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung. Der Coach gibt keine Heilversprechen ab. Der Klient trägt die volle Verantwortung für seine Handlungen und Entscheidungen während und nach den Coaching-Sitzungen.
3. Haftungsbeschränkung
(1) Die Haftung des Coaches für leichte Fahrlässigkeit wird ausgeschlossen.
(2) Von diesem Ausschluss ausgenommen ist die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Coaches oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(3) Ebenfalls ausgenommen ist die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Coaches oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(4) Der Coach haftet nicht für den Erfolg der Beratung oder für Entscheidungen, die der Klient aufgrund des Coachings trifft.
4. Termine und Stornierung
(1) Vereinbarte Termine sind verbindlich.
(2) Eine kostenfreie Absage ist bis zu [z.B. 48] Stunden vor dem Termin möglich. Bei einer späteren Absage oder Nichterscheinen wird das Honorar in voller Höhe fällig, es sei denn, der Klient weist nach, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
5. Verschwiegenheit
Der Coach verpflichtet sich, über alle im Rahmen der Coaching-Tätigkeit bekannt gewordenen betrieblichen, geschäftlichen und privaten Angelegenheiten des Klienten auch nach Beendigung des Vertrages Stillschweigen gegenüber Dritten zu bewahren.
6. Mitwirkungspflicht des Klienten
Das Coaching beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Der Klient ist für die Bereitstellung wahrheitsgemäßer Informationen und seine aktive Mitarbeit verantwortlich.
7. Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. (2) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
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